Sonnencremes im Test/ Vergleich

Sonne, Sommer, Urlaub und Sonnencreme? Für die meisten Menschen ist der Sommer die schönste Jahreszeit und regelmäßiges Sonnen an der Tagesordnung. Dabei sollte eigentlich eine Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (LSF) selbstverständlich sein. Denn die Bedrohung durch die UV-Strahlen der Sonne für die Haut ist nicht sichtbar aber gefährlich. Wer dennoch nicht auf das Sonnenbaden verzichten will, sollte unbedingt eine gute Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (LSF) verwenden.

Regelmäßig vergleichen und testen Stiftung Warentest oder Ökotest Sonnencremes. Dabei kommt es durchaus vor, dass die angegebenen Lichtschutzfaktoren nicht erreicht werden. Der Preis spielt meist keine qualitative Rolle. So gewinnt auch schon man Ombra bzw. Ombia von Aldi.

Schützt Sonnencreme vor Sonnenbrand?

ohne Sonnencreme droht Sonnenbrand Sonnencremes wirken entweder chemisch oder physikalisch. Chemische Sonnencremes ziehen in die tieferen Hautschichten und verwandeln dort UV-Strahlung in Wärme. Bis dieser Prozess erfolgt, kann es etwas dauern, weshalb vorzeitiges Eincremen vor dem Sonnenbaden wichtig ist. Physikalische Sonnencremes beinhaltet winzige Teilchen wie Titandioxid, die sich wie ein Schutzschild auf die Haut legen. Hier wirkt der Schutzeffekt sofort, allerdings schwindet der Schutz durch Abtragen auf der Hautoberfläche beim Schwimmen, etc. Hier muss man regelmäßig nachcremen, auch wenn dies bei solchen Sonnencremes wegen höherer Konsistenz nicht immer einfach geht

Für jeden Hauttyp gibt es verschiedene Sonnencremes mit unterschiedlichem Lichtschutzfaktor von 0 bis 150. Grundsätzlich lautet die Faustregel: Je höher der Lichtschutzfaktor (LSF), desto länger wirkt auch der Schutz der Sonnencreme. Um zu ermitteln, wie lange man mit einem Lichtschutzfaktor in der Sonne liegen kann, wird der Lichtschutzfaktor mal 10 Minuten gerechnet. Lichtschutzfaktor 20 = 200 Minuten, also gut 3 Stunden.
Wichtig dabei ist ausreichend dickes eincremen mit der Sonnencreme. Auch kann die Zeit nicht durch erneutes Eincremen verlängert werden. Daher empfiehlt sich meist ein zu hoher Lichtschutzfaktor, wenn man nicht genau weiß, wie lange man in der Sonne bleiben will oder muss.

Weiter muss die Haut zu Beginn des Urlaubs oder der Badesaison langsam an die Sonne mit maximal einer Stunde Sonnenbaden zu gewöhnen. Ein großer Irrglaube liegt darin, dass viele Urlauber und Sonnenanbeter glauben, wenn sie sich den ganzen Tag mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) eincremen, sind sie auch den ganzen Tag vor der Sonne geschützt. Ein Sonnenbrand wird leicht zur Vorstufe einer Hautkrebsvariante.

Sonnencreme LSF (Lichtschutzfaktor)

Sonnencreme zum Sprühen Jede Sonnencreme hat einen bestimmten LSF (Lichtschutzfaktor); der LSF gibt an, wie lange man sich in der Sonne aufhalten kann. So sagt beispielsweise Lichtschutzfaktor/ LSF 15 aus, dass Sie 15 mal länger in der Sonne bleiben können als ohne Sonnencreme.
Dafür ist die Bestimmung des Hauttyps notwendig. Grundsätzlich unterscheidet man vier verschiedene Hauttypen, wobei Hauttyp 1 sehr empfindlich ist und auch als "keltischer Typ" bezeichnet wird. Hauttyp 4 hingegen kann in der Regel länger als eine halbe Stunde ungeschützt in der Sonne verweilen. Dies sind in der Regel dunkelhäutige Menschen mit wenig Sommersprossen und dunklen Haaren und Augen, wohingegen Hauttyp 1 sehr helle Haut, oft mit vielen Sommersprossen und blonde Haare hat.

Die Lichtschutzfaktoren werden in verschiedene Schutzklassen eingeteilt: Lichtschutzfaktor 6-10 ist Schutzklasse Basis, von 15-25 bezeichnet man als Mittel oder Medium und von 30-50 als hoch. Der Lichtschutzfaktor (LSF) einer Sonnencreme bezieht sich nur auf den UVB-Wert, da der UVA-Wert nicht genormt ist. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto größer ist natuerlich der Schutz vor der UVB-Strahlung. LSF 4 absorbiert beispielsweise 75 Prozent der UVB-Strahlung, LSF 10 schon 90 Prozent. Ab LSF 20 wächst der Schutz allerdings nur noch minimal an. Das Eincremen sollte etwa 30 Minuten vor dem Sonnenbaden erfolgen, wirkt aber neueren Untersuchungen zufolge auch schon sofort direkt nach dem Eincremen.

Beachten sollten Sie, dass die UV-Strahlen selbst bei bedecktem Himmel schädigend für die Haut sein können. Planen Sie einen Urlaub in einem fernen Land, kann die UV-Strahlung stärker als beispielsweise in Deutschland sein. Hier ist es sinnvoll, sich vor Reiseantritt darüber zu informieren und Sonnencremes mit entsprechendem Lichtschutzfaktor im Gepäck zu haben. Auch wenn Sie Urlaub in den Bergen planen, sollten Sie grundsätzlich einen höheren Lichtschutzfaktor wählen, da in höheren Lagen die UV-Strahlung sehr viel stärker ist.

Sonnencremes für Kinder

Sonnencreme für Kinder Wenn es richtig warm wird, freuen sich Kinder besonders darauf, dass sie im Wasser plantschen, Sandburgen bauen und Eis essen dürfen. Auch hier gilt, dass Kinder einen besonderen Schutz benötigen: ihre Haut ist noch viel dünner als die eines Erwachsenen und neigt sehr viel eher zu Sonnenbrand. Zwar regeneriert sich die kindliche Haut auch schneller, aber ein Sonnenbrand ist für ein vierjähriges Kind viel schmerzhafter als für Erwachsene. Auch sind die Folgen bezüglich der vorzeitigen Hautalterung stärker, wenn man schon in sehr jungen Jahren öfter Sonnenbrand hat. Der beste Weg Kinder zu einem bewussten Umgang mit der Bewegung an der Sonne zu erziehen, ist es natürlich ein gutes Vorbild zu sein: Gemeinsames bewusstes Benutzen einer Sonnencreme beovr man in die Sonne geht. Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung vor allem in der Mittagszeit und tragen Sie in dieser Zeit auch selbst eine leichte Kopfbedeckung.
Verwenden Sie für Ihre Kinder auf keinen Fall die gleiche Sonnencreme, die Sie für sich selbst verwenden: Sonnencremes für Kinder ist speziell auf die Bedürfnisse der zarten jungen Haut abgestimmt. Die Auswahl an Sonnencreme für Kinder ist sehr groß.

  1. Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor (LSF) größer 30
  2. Sonnencreme mit spezieller Farbe, Textur
  3. Wasserfeste Sonnencreme, die schnell einzieht

Jeder, der schon mal mit Kindern im Urlaub war, weiß: Es ist gar nicht so leicht, sicher zu sein, ob man das Kind schon überall eingecremt hat. Deswegen gibt es Sonnencremes für Kinder, die leicht sichtbar sind, bevor sie einziehen, etwa durch einen speziellen Farbton. Das ist auch gut für die Kinder, weil sie so spielerisch lernen, dass es wichtig ist, sich überall einzucremen. Sie werden sehen, Ihr Kind wird sehr gut mithelfen und stolz sein, wenn es eine vergessene Stelle entdeckt.
Es gibt Sonnencremes mittlerweile auch als Spray. Dies erfordert zwar erhöhte Aufmerksamkeit beim Auftragen, die Hände bleiben aber sauber und fettfrei.

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